Ozon-Projekt 2008 Teil 1

Seite ausdrucken

 
Aus der Presse
Badische Neueste Nachrichten BNN (bru)
Junge Kunst trifft arrivierte Medizintechnik
Erster Ozongenerator OZONOSAN PM 58
kam vor 50 Jahren auf den Markt
 
 „Wir sind immer an der Front der Forschung, das ist ungeheuer spannend",
sagt Dr. Renate Viebahn-Hänsler. Die Diplom-Chemikerin leitet das von ihrem Vater gegründete Medizintechnik-Unternehmen Dr. J. Hänsler GmbH und sie ist in den vergangenen 30 Jahren zur Expertin für die Pharmakologie des Ozons geworden.
Vor genau 50 Jahren hatte Joachim Hänsler den ersten medizinischen Ozongenerator auf den Markt gebracht - unter dem Namen Ozonosan, den auch die modernen Geräte noch tragen. „Heute versteht sich die medizinische Ozonanwendung als Teil der biologischen Medizin, komplementär zur konventionellen Medizin", so Renate Viebahn-Hänsler, die sich allerdings noch mehr wissenschaftliche Akzeptanz für dieOzontherapie wünscht.
Eingesetzt wird die Methode heute vor allem in der Schmerztherapie, etwa bei Bandscheibenvorfällen, bei entzündlichen Gefäßerkrankungen oder auch in der Onkologie. „Die Ozontherapie hilft vielen Krebspatienten, Chemotherapien besser zu vertragen, weil sie eine verbesserte Sauerstoffversorgung bewirkt, für Immunaktivierung sorgt und
für die Aktivierung der Radikalfänger in den Zellen."
Weil Ozon - die dreiatomige Form des Sauerstoffs - immer frisch vor Ort produziert werden muss, gibt es den Ozongenerator in drei Versionen: als klinische Ausführung, als Tischmodell und als „Boardcase" in einem Koffer.
In den vergangenen 50 Jahren hat sich das mittelständische Unternehmen zum
Marktführer für Medizinische Ozongeneratoren
entwickelt. Die wichtigsten Absatzmärkte liegen in Deutschland, Osterreich, der Schweiz, Italien und Spanien. „Der Exportanteil hat seit 1999 stark zugenommen und liegt inzwischen bei rund 45 Prozent", berichtet Renate Viebahn-Hänsler, die auf Kongressen und Messen, in Arzte-Fortbildungen und Kursen die Erfolgsgeschichte ihres Unternehmens fortschreibt. Aus ihrer Feder stammt ein Standardbuch über die Ozontherapie und sie sorgt für die Verbreitung wissenschaftlicher Grundlagen.
Zum 50. Geburtstag des ersten Ozongenerators hat sich die engagierte Wissenschaftlerin und Unternehmerin mit Stefan Höfele nicht nur einen technischen Geschäftsführer in die Unternehmensleitung geholt, sie startet auch das
Ozon-Projekt 2008 und lobt den Ozonosan-Preis aus:
Junge Künstler der „Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen" bewerben sich mit Bildern und Objekten zum Thema Ozon; eine Experten-Jury renommierter Künstler bewertet die Arbeiten - darunter auch der Baden-Badener Künstler Bernd Wagenhoff, der für diesen Anlass das dreiteilige Papier-Objekt „03" geschaffen hat.
„Ozon in Geschichte und Kunst" heißt die Ausstellung, die am 28. Juni 2008 in den Iffezheimer Betriebsräumen eröffnet wurde. Sie zeigt neben den aktuellen Arbeiten der jungen Künstler auch Exponate und Informationstafeln aus der Unternehmensgeschichte und der Geschichte des Ozons. Der zweite Teil des OzonProjektes folgt im Herbst mit einem
Internationalen Kongress „Ozon in der Medizin" am 1 und 2. November in Baden-Baden.
Bernd Wagenhoff, Künstler aus Baden-Baden, hat eigens zum 50. OZONOSAN-Geburtstag
sein Objekt OZON geschaffen (Foto Collet)
Am „OZONOSAN alpha plus”, der klinischen Ausführung des Ozongenerators der
Dr. J. Hänsler GmbH, arbeiten Susanne Pittner, Dagmar Merkel und Alexander Reis (Foto Collet);
links daneben Dr. Renate Viebahn-Hänsler und Stefan Höfele.

 

 

Ozonosan